Ehrenamtliche Mitarbeiterin wird zum Engel

Ehrenamtliche Mitarbeiterin wird zum Engel oder anders, wie Kinderaugen trotz negativen Schicksal an Leuchten gewinnen…

Heute Freitag, am 28.07.2017 – die Koffer stehen im Auto und der Hund ist urlaubsreif und Herrchen auch, als mein Telefon geht und Gudrun am anderen Ende fragt, ob wir ein Kinderbettchen haben.

Kurz überlegt und meine Antwort, nö – nicht nur ein Bettchen, ein ganzes Kinderzimmer.

Welches allerdings in unserem kleinen Lager, etwas außerhalb stand – PKW also wieder leer machen, doch dann sagt Gudrun das sie es mit einem Bekannten abholen fährt und dem Kind und ihrer Pflegemutter bringt. – – Perfekt –

Zur Vorgeschichte:

An irgendeinem Ort (wir nennen weder Namen noch Orte) im Ennepe-Ruhr-Kreis geschah eine erschütternde Geschichte.

Die Mutter des Kleinen, konnte sich aus verschiedenen Gründen (auf die wir hier nicht eingehen) nicht mehr um das Kind kümmern, so dass dem Vater des Kindes das alleinige Sorgerecht zugesprochen wurde.

Doch als die Schule und auch der Nachbarin, die den kleinen Mann, schon seit seiner Geburt kannte und die auch wie eine Mutter für ihn war, auffiel – dass der Kleine immer nur die gleichen Sachen anhatte und auch nicht sonderlich gepflegt war, zog sie das Jugendamt hinzu, die eine grausame Entdeckung machte.

Der Vater hatte um an Geld zu kommen, die komplette Kleidung, dass gesamte Spielzeug und auch alle Möbelstücke, des Kleinen veräußert.

Dem Vater wurde unverzüglich das Sorgerecht entzogen und der Junge wurde der Nachbarin, zur Pflege übergeben, die jedoch hatte außer ihrer Couch nichts wo das Kind schlafen konnte und dann viel ihr ihre Freundin Gudrun ein, die ja für uns ehrenamtlich tätig ist und aus Gudrun wurde für den kleinen Mann, ein Engel – der ihm ein gesamtes Kinderzimmer bracht.

Die Augen des Jungen sollten wohl immer größer geworden sein, als die Sachen aufgebaut wurden und ganz besonders gefiel ihm der kleine Tisch und der dazugehörige Stuhl, auf den er sich nun setzen kann und hoffentlich wie jedes normal lebende Kind, seine Bilder malen darf.

Posted by Holger Brandenburg

1 comment

Solche Menschen brauchen wir mehr denn je.
Hut ab und weiter so.

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