Über uns

Unterschiedlich

So unterschiedlich wir sind, so unterschiedlich unsere Berufe und Einstellungen auch sind, wir alle haben eines gemeinsam: Uns ist klar, dass es Lebenssituationen gibt, aus denen man nicht so einfach wieder herauskommt.

Wir haben alle schon einmal erlebt, wie wunderbar es war, wenn uns jemand in einer schwierigen Situation geholfen hat und genau das möchten wir weitergeben.

Wir können nicht die Welt verändern, aber dazu ein kleines bisschen beitragen, das gegenseitige Verständnis der Menschen zu verbessern.

Motiviert

Wir haben festgestellt, dass es nicht reicht, Menschen am Rand der Gesellschaft einfach nur als ‘selbst Schuld’ zu verurteilen oder gar wegzusehen, denn es gibt so viele Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind. Kaum jemand hat sich dieses Leben ausgesucht. Niemand von ihnen hat sich gewünscht, schlecht behandelt zu werden.

Wir möchten den Menschen Respekt und Verständnis entgegenbringen. Ihnen das Gefühl geben, dass sie auf Hilfe hoffen können und dass man sie trotz ihres anderen Alltags respektiert.

Grundsätze

Wir möchten Vertrauen schaffen - das zeigen wir in unserem ehrenamtlichen Engagement. Wenn wir selbst mit Herzblut arbeiten, wird dies auch spürbar sein für die bedürftigen Menschen. Natürlich respektieren wir auch die Menschen, die keine Hilfe annehmen möchten. Jeder, der sich mit uns engagiert, macht es gern und wir unterstützen uns gegenseitig in unserem Vorhaben Gutes zu tun.

Auch bei uns gibt es Helfer, die nicht viel Geld haben. Sie dürfen genauso benötigte Kleidung für sich aussuchen. Auch das ist für uns Unterstützung.

Unsere Idee und deren Umsetzung

Hilfe für diese Menschen fängt bei uns vor der Haustür an! Wir haben immer noch genug in diesem Land, um Obdachlose und Menschen an der Armutsgrenze zu unterstützen. Sei es mit Nahrung, die oft weggeworfen wird, medizinischer Versorgung, Kleidung oder auch individueller Betreuung. Und es gibt viele Menschen, die gern helfen wollen, aber nicht wissen, wie. Spenden, die uns erreichen, werden zu 100% für die Unterstützung eingesetzt.

Wir fahren die Stellen im Ennepe-Ruhr-Kreis an, an denen wir Obdachlose und Menschen an der Grenze zur Armut vermuten und ziehen mit unseren Rucksäcken, die Kleidung, Verbandsmaterial, Decken und auch Hundefutter enthalten können, durch die Städte, um die Sachen nach Bedarf zu verteilen.

Wir suchen das Gespräch mit den Bedürftigen, geben dann auch gern Informationen über kostenlose Arztbehandlungen und verschiedene helfende Einrichtungen weiter, bieten aber auch unsere Begleitung zu verschiedenen Institutionen an.
Wir geben den Menschen das Gefühl, wertgeschätzt zu werden, da wir zuhören und uns Zeit für sie nehmen und sie nicht verurteilen.

Es ist sicherlich schwer, einem so schwer vom Schicksal getroffenen Menschen die fehlende Geborgenheit zu vermitteln. Aber zumindest können wir ihnen vielleicht ein klitzekleines Stückchen von Sicherheit geben hinsichtlich der Tatsache, dass wir zu ihnen stehen.

In der heutigen Zeit geht zwischenmenschlicher Kontakt schnell verloren, die meisten Menschen sind nur noch mit sich selbst beschäftigt, schauen nicht mehr nach links und rechts. Das Bestreben, sich mal in die Situation einer anderen Person hineinzuversetzen, verschwindet. Und gerade Empathie ist es, die wir für unsere Mitmenschen brauchen.

Es gibt einige Menschen unserer Gesellschaft, die meinen, dass man die Bedüftigen nicht ‘verwöhnen’ dürfe mit der Versorgung auf der Straße! Wie kann man da von ‘Verwöhnen’ sprechen? Wir sind der Meinung, dass niemand freiwillig so ein ungeschütztes Leben auf der Straße führt! Wir sind davon überzeugt, dass viele sich dafür schämen, dass sie auf der Straße gelandet sind und den Glauben an sich selbst verloren haben.

Um sich vielleicht wieder in ein ‘normales’ Leben eingliedern zu können, brauchen sie sicherlich ganz viel Kraft. Soweit wir sie mit Vitaminen und Nährstoffen versorgen können, tun wir das ebenso, wie sie vor Kälte zu schützen.

Wenn sie halbwegs gestärkt sind, versuchen wir, ihnen zu einem neuen Leben zu verhelfen - in Form von einer neuen eigenen Wohnung oder auch wie sie eventuelle Unterstützung vom Staat bekommen können, vielleicht auch wieder in den Beruf einsteigen können. Die bedürftigen Menschen sind oft gar nicht informiert darüber, welche Rechte sie noch haben könnten. Depression, Resignation oder auch einfach nur Hoffnungslosigkeit hält sie womöglich davon ab, weiterzukämpfen.