Ein Buch

Hey… sagte ich eigentlich schon, dass ich ein Buch geschrieben habe?

Und nein… ich meine nicht einfach nur „ein paar Seiten Text“.
Ich meine ein echtes Buch. Ein Werk. Etwas, das aus Erinnerungen, Gedanken, Verlusten, Hoffnung, Angst, Wärme und verdammt vielen schlaflosen Nächten entstanden ist.

Und um ehrlich zu sein?
Gerade fühlt es sich manchmal endlos lang an.

Nicht, weil das Schreiben schwer war.
Sondern weil danach plötzlich dieser ganze andere Weg beginnt. Der Weg, über den kaum jemand spricht. Formatierungen. Druckdaten. ISBN-Nummern. Entscheidungen. Zweifel. Und die Erkenntnis, dass Worte von Menschen manchmal leider genau das bleiben: Worte.

Es gab Menschen, die Verlage kannten. Menschen, die Kontakte herstellen wollten. Menschen, die sagten: „Wir kümmern uns.“
Passiert ist am Ende… nichts.

Und vielleicht ist genau das wieder so eine Lektion des Lebens:
Verlass dich nicht auf das, was Menschen ankündigen. Verlass dich auf das, was sie wirklich tun.

Aber wisst ihr was?
Es gibt sie trotzdem. Diese besonderen Menschen. Die, auf die wirklich Verlass ist. Selbst in meiner kleinen Welt.

Menschen, ohne die meine Wohnung heute wahrscheinlich noch immer halb Baustelle wäre. Menschen, die nicht nur reden, sondern anpacken. Menschen, die einfach da sind, ohne daraus eine große Geschichte machen zu müssen.

Und vielleicht ist genau DAS am Ende der größte Reichtum, den man im Leben haben kann.

Doch zurück zum Buch.

Ich habe mich mittlerweile bewusst dafür entschieden, den Weg über einen Selbstverlag zu gehen.
Das bedeutet: volle Verantwortung. Voller Aufwand. Aber eben auch völlige Freiheit.

Das Buch wird eine eigene ISBN-Nummer bekommen und dadurch ganz normal überall bestellbar sein — online, im Handel, überall dort, wo Bücher bestellt werden können.

Und ganz ehrlich?
Alleine das laut auszusprechen fühlt sich manchmal noch völlig surreal an.

Besonders weil die Rückmeldungen meiner Testleser mich teilweise sprachlos gemacht haben. Menschen, die ehrlich gesagt haben, dass sie geweint haben. Dass sie nachts weiterlesen mussten. Dass manche Kapitel sie tagelang beschäftigt haben.

Und genau DAS war immer mein Wunsch:
Kein Buch zu schreiben, das man einfach liest.
Sondern eines, das bleibt.

Eines, das sich irgendwo im Kopf festsetzt.
Oder vielleicht sogar im Herzen.

Und vielleicht kaufen es am Ende wirklich ein paar Menschen. Vielleicht auch mehr, als ich jemals erwartet hätte. Vielleicht aber auch nur wenige.
Aber wisst ihr was? Das ist diesmal gar nicht das Wichtigste.

Der gesamte Erlös des Buches wird an UNSICHTBAR e.V. gespendet.

Und vielleicht wird genau dieses Buch am Ende nicht nur eine Geschichte.
Vielleicht wird es selbst irgendwann ein kleines Stück Hilfe für irgendwen.

Vielen Dank fürs lesen.

Hat hier eigentlich jemand Erfahrung mit BoD.de?
Ich habe da aktuell noch ungefähr 3 bis 28 Fragen 🫣

Danke fürs Lesen.
Und wenn es weitergeht, schreibe ich es euch. 🖤