Heute waren Annette und ich (Esther) in Hagen unterwegs

Heute waren Annette und ich (Esther) in Hagen unterwegs. Wir sind schon oft gemeinsam gefahren aber trotzdem weiß man nie was uns erwartet.

Gemeinsam sind wir zum Lager gefahren und haben das Auto mit allen wichtigen Dingen geladen, die wir für den Abend benötigen.
Wir haben uns dann nach Hagen auf dem Weg zur Diakonie gemacht, da die monatliche Tour mit dem Arztmobil auf dem Programm stand. Ein wichtiger Beitrag und eine wichtige Kooperation bei der Versorgung der Obdachlosen. Dort eine kurze Besprechung der geplanten Tour und dann ging es los.

Die Tour führte uns durch die Hagener Innenstadt bis zum Bahnhof.
Wir haben alte Bekannte und neue Gesichter getroffen. Wir erfuhren wo der Eine oder der Andere sich in letzter Zeit aufgehalten hat.

Man macht sich ja Gedanken, wenn bekannte Gesichter nicht an den gewohnten Stellen sind.
Ein Thema war heute Abend die Schließung der Obdachlosenunterkunft in der Tuchmacherstraße. Die völlig überraschende Entscheidung der Stadt Hagen stellt die Obdachlosen vor eine große Unsicherheit. Das konnten wir in den Gesprächen erfahren.

Die Mitarbeiter des Arztmobils konnten an diesem Abend bei einigen Anliegen helfen und erlebten Dankbarkeit.
Aber wir mussten heute Nacht auch feststellen, wie unterschiedlich Menschen sind. Die einen sind unendlich dankbar für Kleinigkeiten und ein Gespräch. Die anderen sind sehr fordernd und erkennen die Grenzen der Hilfe nicht. Dies ist bestimmt auch der herausfordern Situation des Lebens auf der Straße geschuldet.

Mich haben heute wieder einmal die Dankbarkeit und teils sehr persönlichen Gespräche berührt. Dafür bin ich sehr dankbar, ein Teil dieser wertvollen Arbeit zu sein.