Bea auf Tour bei Luthers Waschsalon

Vor einiger Zeit erreichte uns eine Anfrage von Luthers Waschsalon, die uns nicht einfach nur gezeigt hat, dass Hilfe gebraucht wird – sondern wie dringend sie manchmal gebraucht wird.

Es ging um Windeln für Kleinkinder, Kindernahrung, Taschentücher und warme Mahlzeiten. Um eine junge Mutter mit ihrem kleinen Sohn. Um einen alleinerziehenden Vater mit seinen Kindern. Um Menschen, die gerade versuchen, irgendwie durch den Alltag zu kommen, obwohl vieles längst nicht mehr selbstverständlich ist.

Und genau deshalb finden wir, dass Hilfe nicht nur aus Worten bestehen darf.

Wir reden nicht nur darüber, dass Menschen Unterstützung brauchen. Wir versuchen auch Verantwortung zu übernehmen, wenn wir können. Genau dafür steht für uns auch Sozialwerk. Sich gegenseitig zu unterstützen. Sich zu ergänzen. Und dort einzuspringen, wo Hilfe gebraucht wird.

Denn soziale Arbeit bedeutet nicht nur eigene Projekte umzusetzen. Sondern auch hinzusehen, wenn andere Einrichtungen Unterstützung brauchen, die täglich ebenfalls an ihre Grenzen gehen.

Deshalb haben wir die Arbeit von Luthers Waschsalon unterstützt, damit dort weiterhin unkompliziert, direkt und menschlich geholfen werden kann.

Wir glauben daran, dass ein starkes Sozialwerk (Netzwerk) nicht aus schönen Worten entsteht, sondern daraus, dass man füreinander da ist. Dass man sich austauscht. Unterstützt. Reagiert. Und gemeinsam versucht, Menschen aufzufangen, die sonst oft vergessen werden.

Das heute eingetroffene Dankschreiben bedeutet uns deshalb sehr viel. Nicht wegen irgendeiner Aufmerksamkeit. Sondern weil es zeigt, dass Hilfe genau dort angekommen ist, wo sie gebraucht wurde.

  • Danke an alle, die nicht wegsehen.
    Danke an alle, die mithelfen.
    Und danke an alle, die verstanden haben, dass soziale Arbeit nur gemeinsam wirklich stark sein kann.