AUFRUF: Wenn ihr im Winter einen obdachlosen Menschen seht
AUFRUF: Wenn ihr im Winter einen obdachlosen Menschen seht
WAS GETAN WERDEN MUSS
Hinschauen.
Ansprechen.
Ruhig bleiben.
Ist die Person nicht ansprechbar, stark verwirrt oder zittert heftig → sofort 112.
Wärme isolieren, nicht „wärmen“:
[ ![]()
Warum im Winter nicht „wärmen“?
Ein unterkühlter Körper ist instabil.
Schnelles oder falsches Wärmen kann den Kreislauf überfordern und einen Kälteschock auslösen – im schlimmsten Fall lebensgefährlich.
Darum gilt: nicht aktiv wärmen, sondern Wärme erhalten und Hilfe holen.]
Rettungsdecke (Silber/Gold)
Schlafsack, Jacke, Zeitung, Karton
Unbedingt vom Boden isolieren
Windschutz schaffen
(Hauswand, Eingang, Auto).
Respektvoll fragen, ob Hilfe gewünscht ist.
Bei Kälte, Nässe, Erschöpfung: lieber einmal zu viel Hilfe holen als einmal zu wenig.
WAS ABSOLUT NICHT GETAN WERDEN DARF
Keine Fotos. Keine Videos. Keine Stories.
Nicht hochziehen, nicht herumlaufen lassen.
Nicht rubbeln, nicht „warm massieren“.
Keine feuchten Decken oder Textilien direkt auf den Körper.
Keinen Druck ausüben, wenn Hilfe abgelehnt wird.
Nicht wegsehen, nicht weitergehen, nicht relativieren.
Ein Satz zum Schluss
Hilfe ist kein Content.
Hilfe ist leise, respektvoll und rettet Leben.
Bitte teilen.
Nicht für Reichweite.
Für Menschen.