Tröröööö
Tröröööö! 📣💚 Wir haben einen neuen Kooperationspartner!
Und über diesen freuen wir uns heute ganz besonders:
Wohlbehagen im Lukaspark. ❤️
Jetzt fragt sich vielleicht der eine oder andere:
Ein Pflegeheim? Warum denn ein Pflegeheim?
Dann stell dir für einen Moment deine Oma vor.
Die Frau, die schon an deinem Gesicht gesehen hat, dass irgendetwas nicht stimmt, obwohl du noch behauptet hast: „Alles gut.“
Die ein offenes Ohr hatte, wenn du Liebeskummer hattest. Die dir zugehört hat, wenn du Streit mit deinem besten Freund hattest. Die vielleicht gar keine Lösung für dein Problem hatte – aber irgendwie war es schon ein bisschen weniger schlimm, nachdem du mit ihr gesprochen hattest.
Vielleicht gab es bei ihr immer irgendetwas zu essen. Vielleicht erinnerst du dich noch heute an diesen ganz bestimmten Geruch, wenn du zur Tür hereingekommen bist. An ihre Hände. An ihre Stimme. An diese eine Umarmung, bei der man sich für einen Moment wieder sicher gefühlt hat.
Oder stell dir deinen Opa vor.
Der dir Dinge erklärt hat, für die deine Eltern gerade keine Zeit hatten. Der dich irgendwo hingefahren hat. Der dir Geschichten erzählt hat, die du irgendwann auswendig kanntest. Und über die du vielleicht manchmal die Augen verdreht hast.
Heute würdest du wahrscheinlich einiges dafür geben, eine davon noch einmal zu hören.
Oma und Opa waren einfach da.
Ohne Termin.
Ohne Gegenleistung.
Und ziemlich oft genau dann, wenn man sie gebraucht hat.
Und irgendwann dreht sich das Leben um.
Die Hände, die uns früher festgehalten haben, brauchen vielleicht selbst eine Hand.
Die Schritte werden langsamer. Manches geht nicht mehr alleine. Und irgendwann wird aus dem eigenen Zuhause vielleicht ein Zimmer in einem Pflegeheim.
Ein paar Bilder stehen auf der Kommode. Erinnerungen liegen in den Schubladen. Und irgendwo steht vielleicht ein Telefon.
Und manchmal bleibt es ziemlich lange still.
Nicht, weil Oma oder Opa plötzlich weniger wichtig geworden sind.
Sondern weil draußen das Leben weiterläuft.
Arbeit. Kinder. Termine. Verpflichtungen. Immer ist irgendetwas.
Ich rufe Oma morgen an.
Am Wochenende fahre ich wirklich mal zu Opa.
Nächste Woche habe ich bestimmt mehr Zeit.
Und irgendwann sind aus ein paar Tagen ein paar Wochen geworden.
Dabei wartet dort kein „Bewohner“.
Da wartet vielleicht einfach nur Oma. ❤️
Im Wohlbehagen im Lukaspark leben zurzeit rund 120 ältere Menschen.
Menschen, die dort gut versorgt werden.
Aber gut versorgt zu sein bedeutet eben nicht automatisch, dass man sich auch jeden kleinen Wunsch erfüllen kann.
Vielleicht geht die Brille kaputt und eine neue ist finanziell einfach nicht drin. Vielleicht wird etwas gebraucht, das von keiner Kasse übernommen wird. Vielleicht gibt es diesen einen kleinen Wunsch, der für uns nach einer Kleinigkeit klingt – für einen anderen Menschen aber gerade die Welt bedeutet.
Und jetzt stell dir noch einmal vor, es wäre deine Oma.
Oder dein Opa.
Du würdest dich doch auch freuen, wenn da jemand wäre, der sagt: Komm, wir schauen mal, ob wir das hinbekommen. ❤️
Und genau da kommt unser Projekt MARTHA HILFT 65+ ins Spiel.
Wir können keine Familie ersetzen.
Das wollen wir auch gar nicht.
Aber wir können hinschauen.
Und wenn dort künftig ein Mensch einen Wunsch oder eine kleine Not hat, bei der die normalen Möglichkeiten enden, dann schauen wir gemeinsam, was wir möglich machen können.
Denn ein Mensch wird nicht weniger wichtig, nur weil seine Schritte langsamer geworden sind.
Heute konnten wir auch gleich etwas mitbringen.
Drei Kisten voller wunderschöner selbstgestrickter Mützen, Handschuhe und Socken. 🧶❤️
Einige davon sind für unsere Hilfe auf der Straße farblich vielleicht nicht unbedingt das Richtige. Aber deshalb sind sie doch noch lange nicht weniger schön.
Und so bekommen sie im Lukaspark eine zweite Chance.
Die Bewohnerinnen und Bewohner können sich etwas Schönes aussuchen und – wenn es ihnen möglich ist – einen kleinen Obolus in unsere Spendendose geben.
Auch beim Adventsbasar wird eine Spendendose von UNSICHTBAR e.V. ihren Platz finden.
Und irgendwie mögen wir diesen Gedanken:
Vielleicht wird aus einer selbstgestrickten Mütze irgendwann ein kleiner Teil einer neuen Brille.
Vielleicht aus einem Paar warmer Socken ein kleiner Wunsch.
Vielleicht entsteht aus etwas, das an einer Stelle gerade nicht gebraucht wird, an einer anderen Stelle etwas richtig Schönes.
Genau solche Kooperationen lieben wir.
Weil Hilfe nicht immer riesengroß sein muss.
Manchmal bedeutet Hilfe einfach nur, einen Menschen nicht zu übersehen, weil sein Leben inzwischen etwas leiser geworden ist.
Wir freuen uns riesig auf die Zusammenarbeit mit Wohlbehagen im Lukaspark und auf alles, was daraus entstehen darf. 💚
Und vielleicht nehmen wir heute alle noch etwas anderes aus diesem Beitrag mit.
Wenn du noch eine Oma oder einen Opa hast, die du schon viel zu lange nicht gesehen hast:
Ruf an.
Fahr hin.
Nimm dir die Stunde.
Hör dir die Geschichte ruhig zum 101. Mal an.
Denn irgendwann würdest du ziemlich viel dafür geben, sie ein 102. Mal hören zu dürfen. ❤️
Und wenn dich dieser Gedanke gerade ein bisschen berührt hat, dann kannst du uns helfen, genau solche kleinen Wünsche für ältere Menschen möglich zu machen.
Unterstütze MARTHA HILFT 65+ mit deiner Spende.
Und wenn du überlegst, welchen Betrag du geben möchtest, dann denk für einen kurzen Moment gar nicht an UNSICHTBAR e.V.
Denk an deine Oma. Oder deinen Opa.
An ihre Hände.
An ihre Geschichten.
An ihre Umarmungen.
An die Zeit, die sie dir geschenkt haben.
Und dann denk daran, dass irgendwo eine andere Oma oder ein anderer Opa lebt, für die heute jemand genau das tun kann:
Hinschauen. Da sein. Und einen kleinen Wunsch nicht übersehen. ❤️
Jeder Betrag hilft uns dabei.
Herzlich willkommen in unserem Netzwerk, Wohlbehagen im Lukaspark. 💚
Wir freuen uns auf euch.
Und ganz besonders auf die 120 Menschen hinter euren Türen.