Nicole und Annette auf Tour

Annette und ich (Nicole) waren mal wieder gemeinsam in Hagen unterwegs. Wir haben den Wagen gepackt und schon ging es los.

Die übliche Route. Start in Hohenlimburg an einem bestimmten Ort. Dort gab es die erste nette Begegnung. Der obdachlose Mann hatte sich bereits eingerichtet für die Nacht und war sehr bescheiden in seinen Wünschen.

Ein Getränk und etwas Schokolade, ein kurzer Plausch und er schien mehr als zufrieden. Weiter ging es in die Innenstadt, niemand in Sicht.

Aber dann, in einem Vorraum einer Bank, hatte sich ein junger Mann niedergelassen. Wir kannten ihn schon und er freute sich sichtlich uns zu sehen. Über diesen jungen Mann hatte ich mir bereits nach unserem ersten Zusammentreffen Gedanken gemacht. Damals erzählte er mir in groben Zügen seine Geschichte.

Der junge Mann ist so alt, wie mein großer Sohn, ich denke, aus diesem Grund hat mich sein Schicksal doppelt berührt. Damals schien der junge Mann Drogen intus gehabt zu haben und seine Zukunftsaussichten habe ich mehr als düster eingeschätzt, aber umso erfreulicher die Begegnung an diesem Abend.

Er war sehr klar und erzählte uns von seinen Plänen, die sehr zuversichtlich schienen. Als wir weiterfuhren, habe ich mich sehr für ihn gefreut und war auch ein wenig erleichtert. An dem nächsten Ort war viel los, wir wurden stark frequentiert. Alte Bekannte und neue Gesichter mit den unterschiedlichsten Anliegen und viel Dankbarkeit, die uns zuteil wurde.

Mit dem letzten Tropfen Wasser konnten wir die letzte Terrine bereiten und alle waren zufrieden.

Fazit: Ein erfolgreicher Abend, unterschiedliche Menschen und Schicksale, aber die Freude über den Aufwärtstrend des jungen Mannes lässt mich hoffen, dass das Leben es doch gut mit ihm meint. Ich persönlich drücke ihm alle Daumen.👍