Das Happy End vom Happy End

Am 11.09.2017 berichteten wir über einen obdachlosen Herrn, der dringend ärztliche Hilfe benötigte.

Kay Kuhnert, mittlerweile im Team von UNSICHTBAR e.V., kümmerte sich damals rührend um diesen Herrn.

Die Überschrift zu dem Bericht lautete damals „Eine traurige Geschichte mit einem kleinen Happy End“

Mittlerweile könnte es ein großes Happy End werden, da für diesen Herrn eine Wohnung in Aussicht ist und man ihm hilft wo man es nur kann.

Doch….

Jeder von uns, der sich mal einen Film angeschaut hat, wird zustimmen, dass bevor das Filmende naht, man erst ziemlich aufgewühlt wird – bevor man dann das Kino zufrieden verlässt, weil es dann noch ein gutes Ende nahm.

Auch hier in diesem Fall, läuft leider nicht immer alles rund.

Der Herr bekam mittlerweile einen Rollstuhl, mit dem er sich eigentlich gut fortbewegen „könnte“ es aber nicht kann, weil er immer noch von Schmerzen geplagt ist und zum anderen Angst hat, dass man ihm diesen Rollstuhl klauen könnte, wenn er sich auf die Straße zu schlafen legt, somit blieb er nun seit Tagen in diesem Rollstuhl sitzen und verliert immer und immer mehr an Kraft.

Sein Weltbild wird immer kleiner und der Soldat in ihm, das erste Mal aufgibt und der ihn am Leben erhält schwindet immer mehr, so seine Worte. Irgendwann ist alles einmal vorbei.

Das Wohlfahrtsunternehmen, welches sich zusätzlich um ihn kümmert und zu dem er hinmuss, damit sein Happy End näher rücken kann, liegt gar nicht so weit von dem Platz weg, an dem er sich aufhält, nur lassen es seine Kräfte eben nicht zu – dort hinzukommen.

Deshalb möchten wir die Menschen, die in Dortmund leben darum bitten, sich um ihn warmer Suppe versorgen und sich um ihn kümmern, dass diese Menschen ihm helfen, zwei- bis dreimal die Woche zum Arzt zu schieben, der Weg dorthin, ist wirklich nicht weit.

Helft diesem Menschen, sein Happy End zu finden und schenkt ihm ein bisschen Lebenswillen zurück.

Danke

Für Fragen für wie, wo und was wendet Euch bitte an Kay Kuhnert, zu erreichen bei Facebook oder per Email unter Kay.Kuhnert@unsichtbar-ev.de

Hier nochmal der ursprüngliche Bericht

Eine traurige Geschichte, mit einem kleinen Happy End.