Ein Roman von Andreas Steinhof

Sorry, aber jetzt folgt ein kleiner Roman đŸ€—

Heute war mal wieder ein besondere Tag.
Alles begann schon heute Nachmittag in Gevelsberg. Da hatte ich, stellvertretend fĂŒr den Verein, einen Termin mit dem Internet TV – Team von Radio EN. Wir hatten heute nochmal die Gelegenheit unser Projekt „Der Mampf“ vorzustellen.
Mit uns am Set waren der Erste und die zweite Vorsitzende vom Karnevalsverein Hattingen Holthausen, die ebenfalls fĂŒr einen Bericht eingeladen waren.
Nachdem ich unseren Part erfĂŒllt hatte, waren die Beiden an der Reihe. Zum Ende ihres Beitrags hatten Sie ganz spontan noch eine Überraschung parat.
Jedes Jahr unterstĂŒtzt dieser Karnevalsverein mit dem Verkauf Ihrer Vereins-Buttons eine wohltĂ€tige Organisation. Dieses Jahr trifft es uns….
D A N K E 😘
(zu sehen, morgen zwischen 16h und 17h)

Am Abend ging es dann mit zwei Teams auf die Straße.
Holger und Jan sowie Steffi und ich.
Zuerst trafen wir uns im Lager und bestĂŒckten die Fahrzeuge. Nachdem klar war, wer wo hin fĂ€hrt, starteten wir die Tour.

Steffi und ich fuhren erst einmal nach #Wuppertal Elberfeld.
Dort angekommen, ging es bepackt mit unseren Rucksack in die City.
Schnell war der erste Tom auch ĂŒbergeben.
Weiter ging es…….
Da trafen wir auf einen Mann, der schon seit 20 Jahren auf der Straße lebt, aber aktuell nicht mal etwas gegen die KĂ€lte in der Nacht hatte.
Von uns bekam er eine Isomatte, einen Schlafsack und einen Tom. Sichtlich gerĂŒhrt vor Freude packte er die Gelegenheit beim Schopf und fragte nach Kleingeld fĂŒr etwas zu Essen.
Kleingeld gab es von uns nicht, dafĂŒr besorgten wir eine große Pizza und etwas zu trinken. Da war jemand baff.

Etwas spÀter, trafen wir auf Jörn. Er war gerade dabei sein Nachtlager auf zu bauen. Jörn war gut versorgt, also ging es nach einem kleinem Plausch weiter.
Dann trafen wir auch schon den nÀchsten Obdachlosen. Er war bis vor kurzem wegen einer Asthma Erkrankung im Krankenhaus. Es ging ihm besser, aber leider hatte er kein
Asthmaspray mehr, was ihm sichtlich zu schaffen machte. Leider konnten wir in diesem Fall nicht helfen, aber ein Tom wurde trotzdem gerne genommen.
Wenigstens etwas konnten wir fĂŒr ihn tun.

Von dort aus ging es Richtung #Wuppertal Barmen.
Vorher trafen wir aber kurz Holger und Jan an einer Tankstelle.
In der City von Barmen angekommen, trafen wir auf einen „jungen“ Obdachlosen. Erst seit zwei Wochen lebt er auf der Straße. Auch ihm konnten wir mit Wasser und einem Tom helfen.
Sonst war wir hier aber niemand mehr.

Wir verließen #Wuppertal und fuhren nach #Ennepetal. Dort trafen wir aber dieses Mal niemanden an.
Nun war es auch schon spÀt und wir fuhren langsam nach Hause.
Ein langer Tag ging zu Ende…. Vielen Dank an Steffi fĂŒr deinen Einsatz.
Gute Nacht und bleibt gesund…….