Was bleibt, wenn nichts bleibt [Ein Buch von Holger Brandenburg]

📖 Ich habe ein Buch geschrieben.
Das fühlt sich immer noch ein wenig unwirklich an, das überhaupt so aufzuschreiben.

Ein Buch zu schreiben war nie etwas, das ich geplant habe, um damit irgendetwas zu erreichen oder Geld zu verdienen. Es ist entstanden… Stück für Stück… aus Gedanken, Erinnerungen und Momenten, die sich nicht einfach wegschieben ließen.

Ich habe mit diesem Buch begonnen, als meine Mutter noch lebte.
Und als sie dann verstarb, habe ich die letzten Seiten mit einer Art Restenergie geschrieben — vielleicht auch, weil ich wusste, dass ich es zu Ende bringen muss.

Danach habe ich mir Zeit genommen, um selbst wieder auf die Füße zu kommen.

In den letzten Wochen habe ich viel darüber nachgedacht, wie es mit diesem Buch weitergehen soll — und ich habe für mich eine Entscheidung getroffen.

Ich werde das Buch veröffentlichen — aber anders, als man es vielleicht erwartet.

Der derzeitige Plan ist, das Buch zu einem passenden Zeitpunkt als kostenlosen Download zur Verfügung zu stellen.
Sehr wahrscheinlich wird es dafür einen Download-Link geben, für den man sich registrieren muss, damit das Ganze nicht einfach unkontrolliert durch die Welt getragen wird.

Das Buch selbst wird kostenlos sein.
Ich möchte damit kein Geld verdienen.
Wer irgendwann das Bedürfnis hat, etwas zurückzugeben, darf das gerne tun — nicht für mich, sondern für die Arbeit unseres Vereins. Aber das ist kein Muss. Das Lesen soll frei bleiben.

Im Moment befinde ich mich noch mitten im Prozess.

Es gibt aktuell vier Testleserinnen, die das Buch lesen. Menschen, denen ich vertraue und die mir ehrliches Feedback geben — Positives genauso wie Kritisches.

Der nächste Schritt wird sein, genau dieses Feedback aufzunehmen, daran zu arbeiten, Feinheiten zu verändern und hier und da noch Nuancen zu schärfen, bis alles stimmig ist.

Und sollte sich irgendwann doch einmal ein Verlag finden, der Interesse an diesem Buch hat, darf er sich natürlich gerne melden.

Was ich über den Inhalt sagen kann — eigentlich gar nichts.
Und vielleicht ist genau das das kleine Geheimnis daran.

Aber ich glaube, dass dieses Buch dem einen oder anderen Leser dabei helfen kann, Dinge aus einer ganz anderen Sicht zu sehen. Vielleicht leiser. Vielleicht ehrlicher. Vielleicht auch unbequemer, als man es erwartet.

Bis dahin wächst dieses Buch weiter in Ruhe — und ich bin gespannt auf den Moment, an dem Ihr es selbst lesen könnt. 📖