Ein leidiges Thema

Ein leidiges Thema, ein letztes Mal schreibe ich darüber, danach nehme ich diesen Gedanken, der mich zugegeben in letzter Zeit ernsthaft blockiert, so zu schreiben, wie ich schreibe und so zu schreiben, wie viele von Euch es gerne lesen.

Diesen Gedanken nehme ich, zerknüddel ihn und werfe ihn über Bord.

UNSICHTBAR e. V. gibt es seid 5 Jahren und in dieser Zeit wurden unsere Texte geschrieben, wie 🤔, wenn ich jetzt schreibe – wie ich sie empfunden habe, würde ich lügen. Es muss heissen, wie wir sie empfunden haben, die Menschen und auch ich, die zusammen raus gehen und all dass erleben und empfinden, was ich dann hier in Worte zusammen fasse.

Man sagt wir leiden in unseren Texten mit, wir jammern, gehen zu sehr ins Detail. Ja was glaubt ihr, wie wir da draussen arbeiten. Ne coole Sonnenbrille aufsetzen und einen auf knallhart machen. Nein definitiv nicht und warum sollen wir euch das nicht genauso erzählen?

Wir stellen uns mit unseren Texten zu sehr in den Vordergrund….

Tun wir das, ich meine nicht – was daran ist verwerflich, wenn wir schreiben wer mit rausgegangen ist, wer ein Projekt umgesetzt hat, wer dabei war und was auch immer.

UNSICHTBAR ist nun einmal nicht nur ein Holger Brandenburg, sondern viele, ganz viele und es werden mehr und jeder dieser Menschen wird genannt, wenn sie etwas geleistet haben, dass irgendeinem Menschen letztendlich dann gut getan hat.

Ich sehe da nichts mit sich selbst in den Vordergrund stellen und wenn das doch so sein sollte, ja dann ist das so – wenn alle anderen es anders machen, dann ist es gut, dass wir es auch anders machen.

Nicht jeder mag den Schreibstil und man kann es auch nicht jedem recht machen und die, die diese aus dem Leben gegriffenen Texte überhaupt nicht mögen, ja – die sollen sie dann eben nicht lesen.

Es heisst, um so größer man wird, um so professioneller wird man und umso professioneller muss man schreiben.

Mag sein aber wenn professionell bedeutet, dass man sich verbiegen muss, dann bleibe ich gerne was die Texte angeht unproffesionell und schreibe unsere Texte, so wie sie immer geschrieben wurden.

Aus der Vergangenheit lernt man und das ist auch wichtig – in Zukunft werden wir Berichte, zu denen intensive Reserchen gehören, noch genauer nachforschen, hinterfragen und dann online setzen. Ob wir damit dann in ein Wespennest stechen oder nicht – das wird sich herausstellen aber auch das ist UNSICHTBAR und auch dafür wurden wir gegründet.

In Zukunft werden wir Videos veröffentlichen und ach herrje, die ersten werden bestimmt grottig werden, die nächsten auch und irgendwann werden sie besser und noch besser und wer wird zu sehen sein?

Schon wieder ich und viele andere Menschen (kein hilfsbedürftigen Menschen) die über das reden was sie machen, über das wie sie dabei empfinden und vor allem was sie dabei empfunden haben und noch ein paar andere Kleinigkeiten aber auch hier gilt – wer sich das nicht anschauen mag, der soll dann eben wegschauen.

Wir versuchen vieles zu leisten, sind fast 24/7 erreichbar, stehen zu unserer Philosophie und freuen uns helfen zu dürfen.

Natürlich gibt es Menschen, deren Emphatie, Feinfühligkeit, Sensibilität nicht soweit ausgeprägt ist aber wie bereits geschrieben, man kann es nicht jedem recht machen und wem es nicht passt, dass ich meine ganzen Sinne in diesen Texte lege…..

Na ihr wisst schon…..